Rückansicht des Schülerinternats © WHC-Schule

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Vorstellung und allgemeine Informationen

Vorstellung der Einrichtung

Vorstellung der Einrichtung:

Teil der Wilhelm-Hubert-Cüppers-Schule ist das angegliederte Internat. Es befindet sich auf dem Gelände  der Einrichtung in einem eigenen Gebäude.
Träger der Einrichtung ist das Land Rheinland-Pfalz. Der Sozialbereich ist dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demografie zugeordnet, zuständige Behörde ist das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Mainz.


Aufnahme ins Internat:

In das Internat werden SchülerInnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf im Sinne der Schule für Gehörlose und Schwerhörige aufgenommen:

  • die wegen zu großer Entfernung zum Elternhaus nicht täglich nach Hause fahren können und /oder
  • die eine ganztägige außerschulische adäquate behindertengerechte Förderung benötigen.

Die Kosten für die Internatsunterbringung werden vom zuständigen örtlichen Sozialhilfeträger im Rahmen der Eingliederungshilfe für Behinderte (SGB XII) oder im Rahmen der Jugendhilfe (SGB XIII) übernommen.
Die Eltern zahlen nur den Anteil der häuslichen Ersparnis.
An den Wochenenden und in den Ferien ist das Internat geschlossen.


Rahmenbedingungen und Strukturen:

Das Internat ist dereit in drei Wohngruppen aufgegliedert.
Die Gruppenstärke liegt zwischen sieben und acht Schülerinnen und Schülern. Die Zusammensetzung der Gruppen ergibt sich aus der aktuellen Kindersituation und dem pädagogischen Förderbedarf. Es gibt zurzeit zwei Jungen- und eine Mädchengruppe.
Alle Gruppen sind im Sinne familienergänzender Pädagogik hinsichtlich Alter, Entwicklungsstand und Förderbedarf gemischt, wodurch ein Voneinander-Lernen ermöglicht wird.


Personal:

Das Personal des Internates setzt sich aus der Internatsleitung, einer stänigen Vertretung und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie zusätzlich Erzieherinnen und Erzieher im Berufspraktikum, zusammen.
In jeder Wohngruppe betreuen 3-4 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, je nach Gruppenstruktur, die Kinder und  Jugendlichen.

Bauliche Gegebenheiten:

Jede Gruppe verfügt über vier Zweibettzimmer, zwei Einbettzimmer, einen gemeinsamen Wohn- und Essraum, eine Computerecke, eine Küche und Sanitärräume.
Darüber hinaus gibt es noch gruppenübergreifende Räume: z. B. Kicker- und Billardraum, Musikkeller, Bücherei und einen Raum fü die Bienen-AG.
Turnhalle und Fachräume der Schule können ebenfalls außerhalb der Schulzeiten vom Internat für Förderangebote in sportliche, musischen und kreativen Bereich genutzt werden.

 

Ein großes, vielfältig gestaltetes Freigelände mit Spielplatz, Außentrampolin und unterschiedlichen Sportfeldern steht den SchülerInnen zur Verfügung und bietet auch Raum für Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten mit Kindern aus dem umliegenden Wohngebiet.

Pädagogisches Konzept

Pädagogisches Konzept zum runterladen

Leitbild:
Unsere pädagogische Arbeit findet in einem „Familienergänzenden System“ statt. Wir bieten eine individuelle Förderung in einem klaren Betreuungsrahmen, der an Ressourcen ausgerichtet ist und der den Kindern Orientierung gibt.
Unsere grundsätzliche Haltung ist, jedes Kind, so wie es ist und mit dem was es mitbringt, wertzuschätzen.
Unter Einbeziehung der Interessen, Bedürfnisse und Werte der Gemeinschaft entwickeln wir für jedes Kind ein individuelles Förderprogramm.

Unter diesen Aspekten werden im Internat die:

  • Erziehung zur Persönlichkeit
  • Erziehung zu sozialer Kompetenz
  • Erziehung im Bereich Enkulturation

als Schwerpunkte in der pädagogischen Arbeit gesehen .

Bei allen drei Zielen wird der Förderschwerpunkt Hören und Sprache berücksichtigt und im Alltag gefördert.

Sprache beinhaltet die Förderung von:

  • Kommunikation und Interaktion
  • Hören und Lautsprache
  • Gebärdensprache in Form von DGS oder/und LPG

Auseinandersetzung mit der Hörschädigung:

  • Identitätsentwicklung
  • Identitätsarbeit

Unsere pädagogische Arbeit beinhaltet demokratische Prinzipien und geht von der Partizipation der Kinder und Jugendlichen (GruppensprecherInnen, Heimbeirat…) je nach deren individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowie Alter und Interessen, aus.

Kooperation mit Schule

Um eine optimale Förderung der SchülerInnen zu gewährleisten, gibt es eine enge Zusammenarbeit zwischen betreuenden Erzieherinnen und Erziehern sowie Fach- und Klassenlehrerinnen und -lehrer.

Je nach Besuch der verschiedenen Abteilungen unserer Schule gibt es unterschiedliche Rahmenbedingungen und Schwerpunkte, die die Inhalte der Kooperation bedingen.
In gemeinsamen Abteilungskonferenzen sind diese erarbeitet und festgelegt und werden regelmäßig auf ihre Umsetzung hin besprochen und wenn notwendig angepasst.

Sie regeln unter anderem:

  • Grundsätzliche Schwerpunkte und angestrebte Ziele in den einzelnen Abteilungen
  • Umfang und Form der schulischen Lern -(Haus)und Förderaufgaben
  • Förderung von Konzentration, Motivation und Arbeitsstruktur
  • Anbahnung und Vermittlung von Schlüsselqualifikationen
  • Die Absprache bezüglich des individuellen Förderbedarf jedes/r SchülerIn
  • Weitergehende Fördermaßnahmen in Absprache mit Schule in externen Facheinrichtungen o. mit Therapeuten
  • Möglichkeiten der gemeinsamen Besprechungen, Hospitationen, Berufswegemaßnahmen und Elternarbeit
  • Gemeinsame Studientage, Informations- und Schulveranstaltungen
  • Möglichkeiten der Abgrenzung zwischen Lernen in der Schule und Leben im Internat
  • Den individuelen Förderbedarf der Scülerinnen und Schüler

Internat und Schule arbeiten eng zusammen.

Welche Angebote gibts nach Schulschluss?

Psychomotorik

Verstanden als ganzheitliche Methode der Entwicklung und Förderung der Persönlichkeit auf der Grundlage eines humanistischen Menschen- und Weltbildes

 

Betont wird der enge Zusammenhang von Wahrnehmen, Erleben und Handeln.

 

Psychomotorik findet als außerschulische Förderung mit den Schwerpunkten Motorik, psychosoziale Entwicklung, Hören und Kommunikation statt.

 

Methodisch-didaktische Umsetzung:

                    Unsere Angebote finden in spielerischer Form statt und richten sich nach dem Förderbedarf der einzelnen Kinder, ihren Bedürfnissen, Wünschen  und ihre aktuellen Themen.

                    Spiel und Bewegung werden  als elementare Ausdrucksformen und wichtige Grundlage für die Organisation von Lernprozessen und zur Gestaltung des Alltags eingesetzt.

                    Wir führen unser Angebot in Gruppen durch, um hier sozialer Verhaltensweisen wie Toleranz, Rücksicht und Kooperation sowie die Bewältigung von Konflikten und Misserfolgen zu ermöglichten.

                    In einer Gruppe von SchülerInnen mit Hörschädigung können eigene Ressourcen entdeckt, Grenzen angenommen und Kompensationsmöglichkeiten entwickelt werden(Identitätsarbeit und Identitätsentwicklung)

                    Fester Bestandteil der Gruppen sind Anfangs- und Abschlusskreis als Ritual und strukturgebendes Element.

 

Präventiv und rehabilitativ

 

Eine Hörschädigung wirkt sich ganzheitlich auf  die Entwicklung von Kindern aus. Für die Schülerinnen  und Schüler ist es unumgänglich die persönlichen besonderen Bedürfnisse zu erkennen, diese selbstbewusst zu benennen, Ressourcen zu mobilisieren, förderliche Strategien zu entwickeln und anzuwenden um eine  psychische Widerstandsfähigkeit zu entwickeln um Krisen zu bewältigen (resilienz).

 

Wir bieten zwei Gruppen an  jeweils Montags

 

Gruppe eins  16:00 Uhr – 17:30 Uhr

 

10 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen sechs und vierzehn Jahren

 

 

 

Gruppe zwei  17:30 Uhr -19:00Uhr

 

15 – 20 Schülerinnen und Schüler ab 13 Jahren

 

Klettern

Klettern an der Kletterwand der Schule und am Felsen

Wir bieten für den Freizeitbereich das Klettern an der eigenen Kletterwand und am heimatnahen Fels an.
Neben dem Spass und der Bewegung beim Klettern, werden hierbei viele Bereiche gefördert. Der Schüler lernt Verantwortung zu übernehmen, im Team zu arbeiten, die eigenen Grenzen und die des Partners zu erkennen und diese zu akzeptieren und artikulieren. Die soziale Kompetenz und das Selbstwertgefühl werden somit gestärkt. Zudem spürt der Schüler bewusst seinen Körper und übt die Koordination.

Mountainbike-AG

Die Mountain-Bike-AG als kooperative Maßnahme von Schule und Internat

Die Mountainbike–AG als kooperative Maßnahme von Schule und Internat findet seit vielen Jahren großen Zuspruch. Auf schuleigenen Mountainbikes, die zum Teil vom Förderverein zur Verfügung gestellt wurden, geht es seit 2010 regelmäßig auf Tour in unwegsamen Gelände.


Aufgrund der hohen Nachfrage bietet die Schule mittlerweile zwei AG´s an: Die eine findet mittwochs in der Zeit von 13.30 - 15.15 Uhr statt, hier fahren Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse mit.

In dieser AG liegen die Schwerpunkte im:

  • Kennlernen der Technik eines Mountainbikes,
  • Kennlernen von Waldwegen und Singletrails,
  • Steigerung von Leistungsbereitschaft, Ausdauer und Motivation,
  • Spaß am Radfahren.

Leiterinnen der AG sind Franziska Garcia und Elke Thiel.

Dienstags findet nach der Schule die Mountainbike-AG für die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler statt.

In dieser AG liegen die Schwerpunkte auf

  • Körperbeherrschung sowie Bewältigung von Herausforderungen im anspruchsvollen Gelände,
  • Bergetappen,
  • Trainingseinheiten für die Fair-Play-Tour der Großregion,
  • Ausdauer und Motivation,
  • Leistungssteigerung.

Geleitet wird diese AG von Elke Thiel und Jeldrik Stablo

In den Wintermonaten werden zusätzliche Projekte im Freien und in der Halle angeboten, die nicht nur Spaß machen, sondern den Schülerinnen und Schülern auch Möglichkeiten bieten, sich sportlich zu betätigen. Auch Arbeiten in der Fahrradwerkstatt gehören dazu.

Im Jahr 2016 hat die WHC-Schule zum zweiten Mal erfolgreich an der Fair-Play-Tour teilgenommen und strebt auch im Jahr 2017 wieder eine Teilnahme an.

Fußball-AG

 

Spaß bei der Fußball-AG

Hier treffen sich einmal wöchentlich Schülerinnen und Schüler aus dem Internat.

Auch externe Schülerinnen und Schüler nehmen mit Freude daran teil.

Ziel der Fußball AG ist es:  „das Runde gehört ins Eckige“.

Mit verschiedenen Trainingsinhalten wird den Teilmehmern das Spiel vermittelt.

Auch bei vielen ehemaligen Schülerinnen und Schülern ist die Fußball AG noch immer sehr beliebt.

Alle sind herzlich Willkommen.

 

Internatsband

Die Internatsband

Die Internatsband „deaftones“Im Jahr 2003 wurde die Internatsband „deaftones“ gegründet und gibt seitdem  musikinteressierten SchülerInnen die Möglichkeit, in einer Band zu spielen. Die Idee für die Namensgebung „deaftones“ hatten die SchülerInnen der ersten Bandbesetzung. Für die Aufnahme in die Band ist es nicht unbedingt notwendig, dass man schon ein Instrument beherrscht. Auch wer Interesse hat ein Instrument zu lernen, ist in der Band herzlich willkommen. Die ersten Erfahrungen am Instrument  finden im Rahmen der Bandproben statt. Für das intensivere Erlernen des Instruments, arbeiten wir eng mit der Musikschule „Modern Music School“ in Trier zusammen.  Die SchülerInnen sind für die Auswahl der Songs selbst verantwortlich, so dass sie ihre individuellen Musikvorlieben einbringen können.Das wichtigste Ziel der Band: Musik machen soll Spaß machen!

Kontakt

Internat der WHC-Schule
Am Trimmelter Hof 201
54296 Trier
Internatsleiterin Birgit Zimmer
Fon: 0651-91035-41 oder über die Zentrale: 910350
Fax: 0651-91035-34

Email: zimmer.birgit(at)whcs.lsjv.rlp.de